Spatenstich in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren

So befand sich vor dem seit 1936 dort existierenden Kino „Schauburg“ einer der größten Biergärten der Stadt an ebenjenem Ort, an dem jetzt mit einer inklusiven Gastronomie, in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam den gastronomischen Alltag gestalten und prägen, dem Ziel der stärkeren Öffnung ins Quartier Rechnung getragen werden soll. Im Anschluss übergaben sie eine Zeitkapsel an den Bauleiter der Firma Dobler. Diese wird nun unter dem Neubau vergraben und vielleicht eines Tages wieder zum Vorschein kommen. Darin befinden sich neben Plakaten und Flyern der Kulturwerkstatt auch rund 100 Briefe von Kindern und Jugendlichen an die verstorbene Stifterin Antonie Zauner. Einige davon wurden beim Spatenstich in Ausschnitten vorgelesen und ließen die emotionale Verbundenheit sowie die Wichtigkeit der Arbeit der Kulturwerkstatt spürbar werden.
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