OBA Kaufbeuren-Ostallgäu und Kompass – Betriebliche Inklusion mit der Inklusionsblume 2024 ausgezeichnet

Juli 30, 2024 | Themen

Die ursprünglich nur an nicht-professionelle Projekte vergebene „Inklusionsblume“ wird seit drei Jahren auch an Anbieter*innen der Behindertenhilfe verliehen. Die Auszeichnung erfolgt jährlich, Vorschläge können von allen Bürger*innen eingereicht werden.

In diesem Jahr wurde die begehrte „Inklusionsblume“ des Landkreises Ostallgäu an gleich zwei herausragende Projekte aus den Reihen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren verliehen: die Offene Behindertenarbeit (OBA) Kaufbeuren-Ostallgäu und Kompass – Betriebliche Inklusion. Die symbolische Anerkennung, initiiert vom Aktionsplan Inklusion Ostallgäu, würdigt Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in besonderem Maße für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung einsetzen.

Schon lange mit dabei ist die OBA Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit nunmehr 35 Jahren ist sie im Ostallgäu aktiv und wird von den vier Trägern Bayerisches Rotes Kreuz – Kreisverband Ostallgäu, Caritasverband Kaufbeuren-Ostallgäu e.V., der Katholisch-Evangelischen Sozialstation Kaufbeuren und der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren unterstützt. Diese in der Region einzigartige Arbeitsgemeinschaft widmet sich erfolgreich dem Ziel, Menschen mit Beeinträchtigung umfassende Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote zu bieten, die ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern.

Neben der OBA wurde auch ein vergleichsweise junges Projekt der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren prämiert: Kompass – Betriebliche Inklusion. Kim Lukas und Uwe Zimmermann setzen sich dabei dafür ein, Menschen mit Beeinträchtigung bei der Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen und zu beraten. Das Projekt agiert am Puls der Zeit, indem durch gezielte Unterstützung und Vernetzung der Übergang in reguläre Beschäftigungsverhältnisse gefördert wird.

Die ursprünglich nur an nicht-professionelle Projekte vergebene „Inklusionsblume“ wird seit drei Jahren auch an Anbieter*innen der Behindertenhilfe verliehen. Die Auszeichnung erfolgt jährlich, Vorschläge können von allen Bürger*innen eingereicht werden. Die Entscheidung trifft ein Umsetzungskreis, bestehend aus Vertreter*innen der Behindertenhilfe, des Landratsamts, dem Behindertenbeauftragten des Landkreises und Mitgliedern des Kreistags.

Landrätin Maria Rita Zinnecker lobte bei der diesjährigen Verleihung die rechtlichen Fortschritte bei der Gleichstellung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, betonte aber auch, dass gelebte Teilhabe erst durch die Arbeit der Menschen vor Ort ermöglicht würde. In diesem Sinne wurde die Inklusionsblume in diesem Jahr an eine Vielzahl von Träger*innen im gesamten Ostallgäu verliehen. Zu Gast bei der Veranstaltung waren Vertreter*innen der Kommunen, der Behindertenarbeit, Werkstätten- und Heimbeiräte und Ausgezeichnete aus den vorherigen Jahren.

Herzlichen Glückwunsch an die OBA Kaufbeuren-Ostallgäu und Kompass – Betriebliche Inklusion für diese wohlverdiente Anerkennung!

An der Verleihung im Landratsamt nahm Geschäftsführerin Claudia Kintrup stellvertretend für Ben Lutz (Leitung Offene Hilfen) teil. Für Kompass - Betriebliche Inklusion nahm Kim Lukas die Auszeichnung entgegen.

An der Verleihung im Landratsamt nahm Geschäftsführerin Claudia Kintrup stellvertretend für Ben Lutz (Leitung Offene Hilfen) teil. Für Kompass – Betriebliche Inklusion nahm Kim Lukas die Auszeichnung entgegen. Foto: Landratsamt Ostallgäu

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